Geschichte von Wernigerode

Im Schatten des Harzes

    Gut erhaltene historische Altstädte zeugen meist davon, dass sie von größeren Zerstörungen verschont geblieben sind. In der Geschichte von Wernigerode gab es allerdings einige Stadtbrände, nach denen die Häuser aber immer wieder aufgebaut wurden.
    Als zu Anfang auf dem Klint eine Burganlage entstand, die Schnakenburg, musste auf der Anhöhe noch der für den Harz typische Urwald gerodet werden. Daher auch der Namensteil „-rode“.

    Geschichte von Heidelberg

    Im Schatten des Schlosses

      Die Geschichte von Heidelberg könnte schon vor 600.000 Jahren begonnen haben. Schon vor so langer Zeit hielten sich Menschen in der Umgebung von Heidelberg auf. Einer von ihnen – eigentlich sein Unterkiefer – wurde 1907 im Dorf Mauer entdeckt. Der Vorläufer des Neandertalers wurde wegen seines Fundortes „Homo Heidelbergensis“ genannt und ist einer der Ältesten in Europa nachgewiesenen Menschen. Sein Finder war soll damals im Dorf erzählt haben: „Heit haw ich de Adam g’funne“. „Geschichte von Heidelberg“ weiterlesen

      Geschichte von Lindau

      Eine Stadt auf der Insel

        Mit einer römischen Villa auf dem Festland gegenüber der Insel beginnt die Geschichte von Lindau. Die Bewohner genossen den Blick über den Bodensee. Das luxuriöse Haus konnte im Winter sogar beheizt werden. Später mussten die Römer gehen, das Haus verfiel, die Schwaben besiedelten das Allgäu.

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        Geschichte von Füssen

        St. Mang und die Lautenmacher

          Die Geschichte von Füssen beginnt kurz nach der Varusschlacht. Nach dem Verlust der Legionen gaben die Römer die Besetzung des nördlichen Germaniens auf, bauten aber eine Straße über die Alpen von Trient über den Reschenpass bis an die Donau bei Donauwörth und Augsburg. „Geschichte von Füssen“ weiterlesen

          Geschichte von Würzburg

          Eine Brücke über den Main

            Schon lange führt die alte steinerne Brücke in Würzburg über den Main. Aber die Geschichte von Würzburg beginnt schon viel früher. In Urzeiten bot hier eine Furt die Möglichkeit, den Fluss zu überqueren. Die günstige Lage brachte der Stadt den Reichtum, den die Fürstbischöfe in überbordender Barockpracht zur Schau zu stellen vermochten. „Geschichte von Würzburg“ weiterlesen

            Geschichte von Goslar

            Schätze aus dem Bergbau

              Gold und Silber – schon seit früher Vorzeit der Stoff, aus dem Träume sind. Die Geschichte von Goslar zeigt es: Träume und Begehrlichkeiten, Reichtum und Macht auf der einen, Krieg und Elend auf der anderen Seite.

              Ein Ritter soll der Sage nach das Erzlager am Hang des Nordharzes entdeckt haben. Er selbst hieß Ramm und gab dem Bergwerk Rammelsberg seinen Namen. Seine Ehefrau aber hieß Gose – und nach ihr wurde wohl die nahe Ortschaft benannt: Goslar. In der Geschichte von Goslar wurde die Marktsiedlung erstmals 922 unter Heinrich I. als „vicus goslariae“ erwähnt. „Geschichte von Goslar“ weiterlesen

              Geschichte von München

              Zwei Männer und eine Brücke

                Mitte des 12. Jahrhunderts beherrschten vor allem zwei Männer das Geschehen in den deutschen Landen. Kaiser Friedrich I., wegen seines roten Bartes auch Barbarossa genannt und sein Vetter Heinrich der Löwe, Herzog von Sachsen und Bayern, lagen in ständigem Wettstreit um Macht und Ansehen.

                Die Geschichte von München begann damit, dass Heinrich sich darüber ärgerte, dass für jeden Transport des so wichtigen Salzes auf der Salzhandelsstraße an der Brücke nördlich von Föhring dem Bischof Otto von Freising hohe Zölle entrichtet werden mussten. Eine Einnahmequelle, die er gerne selbst nutzen wollte. 1156 ließ er die Brücke zerstören und baute kurzerhand einige Kilometer flussabwärts in der Nähe des kleinen Dorfes „Munichen“ eine neue Brücke.

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                Geschichte von Naumburg

                Am Anfang stand die „Neue Burg“

                  Schon vor über 1000 Jahren stand eine Burg gegenüber der Saale-Unstrut-Mündung und hieß damals einfach „Neue Burg“. Die Burg markiert den Beginn der Geschichte von Naumburg, ist aber inzwischen selbst Geschichte. Doch der Name blieb. Denn nichts anderes bedeutet der Name des  beschaulichen Städtchens Naumburg. „Geschichte von Naumburg“ weiterlesen

                  Geschichte von Eichstätt

                  Kelten, Römer und Fürstbischöfe

                    Ein fischreicher Fluss, eine erhöhte Ebene zum Schutz gegen Hochwasser und fruchtbares Land darum herum – die perfekte Stelle zum Siedeln.
                    Das erkannten auch die Menschen schon sehr früh und so begann die Geschichte von Eichstätt schon mit den Bauern der Jungsteinzeit und den Kelten, die die Ansiedlung „Eistedd“ nannten, was soviel wie „Wohn- und Versammlungsstätte“ hieß.

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                    Geschichte von Quedlinburg

                    Heinrich I. erhielt hier die Königswürde

                      Quedlinburg schaut auf eine über tausendjährige Geschichte zurück. Doch die eigentliche Geschichte von Quedlinburg und der Gegend rund um den Schlossberg beginnt schon mit der Steinzeit, wie zahlreiche Funde, Geräte und Waffen beweisen. Später siedelten hier sächsische Stämme, u.a. die Cherusker, die dann nach der Völkerwanderung von den Duren, den Thüringern abgelöst wurden.

                      Das Adelsgeschlecht der Liudolfinger besaß im nördlichen Harzvorland ausgedehnte Ländereien. Einer der Stammsitze befand sich in oder bei Quedlinburg.

                      Gründung des Damenstifts auf dem Schlossberg

                      918 – 936

                      Hier in Quedlinburg wurde auch Heinrich I. die Königskrone angetragen. Nach seinem Tod gründete Otto I., der spätere Kaiser Otto der Große, ein reichsunmittelbares Damenstift auf dem Schlossberg, ausgestattet mit Grundbesitz und Einkünften, das die Geschichte von Quedlinburg maßgeblich bestimmte.

                      994

                      Die Stadtentwicklung begann 994 mit der Verleihung des Münz-, Zoll- und Marktrechts an die Äbtissin Mathilde durch Otto III. Außerdem wurde den Quedlinburgern der ungehinderte freie Handel im gesamten Reich erlaubt.

                      11.Jhdt.

                      Im 11. Jhdt. erlangten die Bürger von Quedlinburg die Rechte des Marktes, des Handels, der Befestigung, der Besteuerung und der Finanzverwaltung – die Oberhoheit des Stifts wurde aber nicht angetastet.
                      Die Stadt wuchs. Ab 1326 wurden mehrere Bündnisse mit anderen Städten eingegangen.

                      1336

                      Schon 1336 und 1337 kam es zur Fehde mit dem Schutzvogt Graf Albrecht III von Regenstein, die die Stadt aber siegreich für sich entscheiden konnte. Durch die Gefangennahme des Grafen und dem damit verbundenen Lösegeld konnte die Stadt ihre Stadtbefestigung weiter ausbauen.

                      1426

                      trat Quedlinburg der Hanse bei.

                      Machtkampf zwischen Stadt und Schlossberg

                      1477

                      Immer selbstständiger wollte die Stadt werden, aber 1477 wurde der Traum beendet. Mithilfe ihrer Brüder Ernst und Albrecht von Sachsen unterwarf die Äbtissin Hedwig die Stadt und stellte sie wieder unter Stiftshoheit. Die Macht ging wieder vom Schlossberg aus. Auch die Geschichte von Quedlinburg wird durch den ständigen Kampf zwischen Bürgern und Klerus überlagert.

                      1698

                      Nachdem Kurfürst August der Starke aus Geldnot seine Schutzherrschaft über Quedlinburg für 240.000 Taler an Friedrich III von Brandenburg verkauft hatte, besetzten 1698 brandenburgische Truppen die Stadt. Viele ehemals reiche Familien aus Quedlinburg gerieten durch die veränderten Bedingungen vor allem im Handel in Not, doch wie so oft in der Geschichte entwickelten sich auch neue Geschäftszweige.
                      So wurde Quedlinburg berühmt für seine Gärtnereien und Samenzuchtbetriebe.

                      Quedlinburg kommt zu Preußen

                      1802

                      Nachdem der Preußenkönig die linksrheinischen Gebiete verloren hatte, nahm er endgültig Besitz von Quedlinburg und dem Schlossberg. Die letzte Äbtissin des Stifts, Sophia Albertina, reiste zurück in ihre Heimat nach Schweden. Damit ist die Herrschaft der Frauen in der Geschichte von Quedlinburg beendet.

                      1807 –
                      1813

                      Während der Napoleonischen Zeit gehörte Quedlinburg von 1807 bis 1813 zum Königreich Westfalen, auf dem Wiener Kongress

                      1815

                      wurde es aber endgültig Preußen zugeschlagen.

                      1862

                      Mit der Anbindung an die Eisenbahn begann auch in der Geschichte von Quedlinburg das Industriezeitalter. Einige wichtige neuzeitliche Einrichtungen entstanden wie 1863 die Gasanstalt, 1881 das Wasserwerk, 1902 das Elektrizitätswerk und 1907 die Kanalisation.

                      1945

                      Nach dem 2. Weltkrieg besetzten erst die Amerikaner die Stadt, wurden aber am 1. Juli von der Roten Armee abgelöst. Damit gehörte Quedlinburg zur sowjetischen Zone und später zur DDR.

                      1989

                      Auch in Quedlinburg gingen die Bürger gegen das SED-Regime auf die Straße und erreichten damit die Öffnung der Grenzen.

                      1994

                      Nach der Wende wurde im Dezember 1994 Quedlinburg in die Liste der Weltkultur- und Naturerbe der Unesco aufgenommen und das einmalige städtebauliche Ensemble wurde umfassend saniert. Seitdem bildet der Tourismus den größten Wirtschaftszweig Quedlinburgs.

                      Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Quedlinburg und bewundern Sie die prächtigen Fachwerkhäuser. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Quedlinburg und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Quedlinburg erfahren Sie einiges über die Geschichte der Stadt der ersten Sachsenkönige.