Grete Minde und der Brand von Tangermünde

Grete Minde und der große Brand von Tangermünde

Hat Grete Minde den großen Brand von Tangermünde gelegt?
War sie die Brandstifterin?

13. September 1617 – Tangermünde brennt. Ein Haus nach dem anderen fängt Feuer. Die leichten Fachwerkhäuser brennen lichterloh, nur die steinernen Gebäude, Rathaus und Stephanskirche widerstehen, werden aber schwer beschädigt. Am Ende liegen dreiviertel der über 600 Häuser in Schutt und Asche. „Grete Minde und der Brand von Tangermünde“ weiterlesen

Karl der Große in Aachen

Karl der Große und die Pfalz in Aachen

Karlsbüste in der Domschatzkammer - Karl der Große in Aachen
Karlsbüste in der Domschatzkammer
Foto: Pixabay

Auch wenn sich Karl der Große in Aachen öfter aufhielt, war die Hauptstadt eines Reiches im frühen Mittelalter immer dort, wo der König gerade weilte. Als Reisekönig zog er mit seinem ganzen Hofstaat durchs Reich, regierte, verwaltete und sprach Recht immer von seinem derzeitigen Aufenthaltsort aus. Orte, in denen Pfalzen gebaut wurden, Paläste, die das Gefolge aufnahmen. Und das Gefolge musste dort dann eine Zeit lang ernährt werden, bis es wieder weiterzog. „Karl der Große in Aachen“ weiterlesen

Die Altstadt von Wittenberg – eine Städtereise

Wittenberg und Luthers Thesen
St. Marien, Stadtkirche in der Altstadt von Wittenberg

In Wittenberg wurde Geschichte geschrieben. Nach ihrem bedeutendsten Sohn, Martin Luther, der hier lehrte und lebte, bekam die Stadt ganz offiziell den Namen Lutherstadt Wittenberg. Hier an die Schlosstür heftete Dr. Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel in der katholischen Kirche, die die Reformation auslösten.



2017 war das genau 500 Jahre her und Wittenberg hat mitgefeiert. Schon im ganzen Jahr vorher werden im ganzen evangelischen Raum viele Veranstaltungen geboten, aber in Wittenberg fand die zentrale Feier statt. Für ein solches Ereignis machte sich die Altstadt von Wittenberg natürlich schön. Die bekannten Sehenswürdigkeiten und viele Altstadthäuser wurden renoviert, die Stadt selbst putzte sich heraus, im neuen Luthergarten stehen 500 gepflanzte Jungbäume für 500 Jahre Reformation.

Zur Zeit der Reformation war Wittenberg Hauptstadt des Kurfüstentums Sachsen und Sitz einer Universität. Gelehrte und Künstler kamen und prägten das Bild der Stadt. Kurfürst Friedrich der Weise hielt nicht nur seine schützende Hand über Martin Luther, sondern holte auch Philipp Melanchthon an seine Universität und Lucas Cranach d.Ä. schuf hier seine bekanntesten Werke.

Heute ist Lutherstadt Wittenberg eine mittelgroße Kleinstadt mit bewegter Geschichte. Die Altstadt von Wittenberg ist zwar überschaubar, aber aufgrund der Bedeutung ist die Stadt für alle und nicht nur für evangelische Christen einen Besuch wert.




Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Wittenberg und wandeln Sie auf den Spuren Martin Luthers. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Wittenberg erfahren Sie einiges über die Geschichte der Stadt, über Martin Luther, die Reformation und Friedrich den Weisen.

Sehenswürdigkeiten in Wittenberg

Ein Rundgang durch Wittenbergs Altstadt

Wittenberg – oder besser Lutherstadt Wittenberg – wird beherrscht vom Andenken an Martin Luther. Der Reformator lebte hier, lehrte hier, war Professor und Leiter der Universität. hier verfasste er seine berühmten Thesen von 1517 und veröffentlichte sie, in dem er sie unter anderem an die Schlosskirche schlug.
So sind die Sehenswürdigkeiten in wittenberg auf unserem Rundgang zum größten Teil Sehenswürdigkeiten, die sich auf ihn und seine berühmten Wittenberger Freunde Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen und Lucas Cranach d.Ä beziehen.

Aber Wittenberg diente in seiner Blütezeit auch als Residenz der sächsischen Kurfürsten. Friedrich der Weise ließ Schloss und Schlosskirche neu aufbauen. Zum 500sten Jahrestag der Reformation 2017 hatte die Stadt einiges unternommen, um die Lutherstadt und alle Sehenswürdigkeiten in Wittenberg in vollem Glanz erstrahlen zu lassen.

Beginnen wir den Rundgang zur den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg am Schloss. Wenn wir dann die Schlossstraße und die Collegienstraßeentlangwandern, erreichen wir am Ende das Lutherhaus.

Kurfürstliches Schloss

Kirchturm der Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg
Blick auf den Kirchturm der Schlosskirche

Es war einmal eines der prächtigsten Schlösser seiner Zeit – zur Zeit seiner Fertigstellung 1525. Aber mit der schwindenden Bedeutung der Stadt und nach zwei Bränden ist der einstige Glanz nur zu erahnen.

Schon im Mittelalter wurde die Burg Wittenberg erwähnt, 1340 dann durch ein Schloss ersetzt, das aber wiederum Kurfürst Friedrich der Weise 1489 abreißen ließ. An dieser Stelle ließ er ein prächtiges Schloss mit angeschlossener Schlosskirche bauen.

Doch schon im Schmalkaldischen Krieg wurden 1547 die Helme der beiden runden Schlosstürme zerstört, um hier Kanonen zu positionieren.

Nachdem die Residenz der Kurfürsten inzwischen nach Dresden verlegt wurde und das Schloss 1760 vollständig abbrannte, wurde es notdürftig wieder aufgebaut, doch diente es zeitweilig auch als Getreidespeicher. Während der Befreiungskriege wurde es 1814 abermals beschossen und erobert.

Unter preußischer Verwaltung ab 1815 nutzte man dann das Schloss als Kaserne, später unter anderem als Jugendherberge, Wohnungen und als Museum für Natur- und Völkerkunde.




Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2017 wurde das Wittenberger Schloss umfassend saniert und der 1760 zerstörte Südflügel neu aufgebaut. Jetzt gehört es wieder zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg. Eine Reformationsbibliothek findet hier ihren Platz, das evangelische Priesterseminar und ein Besucherzentrum mit Informationen zur Geschichte des Schlosses.

Schlosskirche

Thesentür in der Schlosskirche der Lutherstadt Wittenberg
Thesentür – an dieser Stelle soll Martin Luther seine Thesen an die Tür der Schlosskirche angeschlagen haben.
Foto: Gabi Schoenemann pixelio.de

An diese Kirche soll am 31. Oktober 1517 Martin Luther, damals Theologieprofessor in Wittenberg, seine berühmten 95 Thesen an die Tür geschlagen haben – die 95 Thesen gegen den Ablasshandel, die große Teile der damals bekannten Welt verändern sollten. Daher ist die Schlosskirche in Wittenberg auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und nicht nur für evangelische Christen eine bedeutende Sehenswürdigkeit.

Genau wie das Schloss wurde auch die Vorgängerkirche 1489 von Friedrich dem Weisen niedergerissen, um eine neue, prächtige Kirche errichten zu lassen. 1503 wurde sie geweiht. Schon bald zog sie viele Wallfahrer an, die zu der von Friedrich dem Weisen angelegten berühmten Reliquiensammlung pilgern wollten.

Gleichzeitig stellte der Fürst die Kirche auch der Universität zur Seite. So kam es, dass das hölzerne Hauptportal von Studenten wie Professoren als eine Art „Schwarzes Brett“ genutzt wurde. Sie hefteten hier ihre Nachrichten an, so dass sie jeder lesen konnte. Daher war es nur natürlich, dass auch der Professor Martin Luther hier seine Thesen anschlug. Ihre Wirkung entfalteten sie allerdings eher durch die gleichzeitig gedruckten Exemplare, die Luther im Land verteilen ließ.

Seit 1525 wird in der Schlosskirche auf lutherische Art gepredigt. 1546 wurde hier Martin Luther, 1560 Philipp Melanchthon begraben.




Die Originaltür ist dann 1760 genau wie große Teile innerhalb der Kirche verbrannt. Viel später stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm IV eine bronzene Thesentür.

Haus des Lucas Cranach

Sehenswürdigkeiten in Wittenberg - Lucas Cranach Haus in Wittenberg
Haus Lucas Cranach

Kurfürst Friedrich der Weise holte auch Lucas Cranach d.Ä. nach Wittenberg. Ab 1505 schuf er hier seine berühmten Gemälde, die heute in den großen Museen der Welt zu finden sind. Auch Martin Luther, mit dem er eng befreundet war, portraitierte er mehrfach.

Das Cranach-Haus am Markt liegt auf unserem Rundgang rechts vom Markt. Hier betrieb der Künstler auch eine Druckerei, handelte mit Papier und Farben, aber auch mit Sandstein, Zucker und Gewürzen und betrieb nebenbei auch eine Apotheke.

Altes Rathaus

Wittenberger Altes Rathaus
Altes Rathaus

Zentrum Wittenberg bildete der große Marktplatz mit dem alten Rathaus, dem Marktbrunnen und der Statur Martin Luthers. Im Rathaus aus der Renaissancezeit werden den Besuchern heute wechselnde Kunstausstellungen zur christlichen Kunst geboten.

Stadtkirche St. Marien

Die Stadtkirche St. Marien in Lutherstadt Wittenberg
Stadtkirche St. Marien vom Markt aus

1521 – die erste evangelische Messe überhaupt wird in dieser Kirche gehalten. Hier predigten Martin Luther und Johannes Bugenhagen, der hier Stadtpfarrer war. Zum ersten Mal wurde hier auch die Messe in deutscher Sprache gefeiert. Seit 1996 gehört die Sehenswürdigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Um 1280 wurde der heutige Altarraum errichtet, 1439 entstand die dreischiffige Halle. 1522 während des Bildersturms wurde die gesamte Inneneinrichtung demoliert, worauf Martin Luther von der Wartburg nach Wittenberg zurückeilte.
Die achteckigen Hauben erhielt die Kirche 1566, nachdem die Türme vorher als Plattformen für Kanonen dienten.
Die Inneneinrichtung entstammt dem Jahr 1811 in neugotischem Stil. Innen sind auch Werke von beiden Lucas Cranach, dem Älteren und dem Jüngeren zu sehen, so der von beiden geschaffene „Reformations-Altar“

Bugenhagenhaus

Gleich neben der Stadtkirche steht das älteste evangelische Pfarrhaus der Welt. Hier lebte Johannes Bugenhagen genau wie alle späteren Stadtpfarrer bis 1997. heute dient das Haus als Gemeinde- und Begegnungszentrum.

Melanchthonhaus

Melanchthonhaus in Wittenberg
Melanchthons Haus in Wittenberg

Zu seiner Zeit war Philipp Melanchthon einer der führenden Denker in der akademischen Welt. Begeistert von Luthers Thesen nahm er 1518 gern eine Professur in Wittenberg an. Kurze Zeit später, nach seiner Hochzeit, bezog er ein bescheidenes Haus in Universtätsnähe. Das heutige dreigeschossige Bürgerhaus wurde aber erst 1536 für ihn und seine Familie auf Kosten des Kurfürsten erbaut, als Melanchthon schon drohte, aus Wittenberg wegzuziehen. Heute befindet sich ein Museum zu Leben und Wirken Melanchthons.

Lutherhaus

Lutherhaus in Wittenberg, Sehenswürdigkeiten in Wittenberg
Lutherhaus in Wittenberg

Als Friedrich der Weise in Wittenberg die Universität in Leben rief, trafen 153 die ersten Augustinermönche zum Ordensstudium in der Stadt ein. Zum Wohnen und Lernen erhielten sie ein Grundstück am Elstertor und sie begannen dort ein Kloster zu bauen.

Martin Luther wurde nach seiner Priesterweihe in Erfurt als Lehrer nach Wittenberg geschickt, wo er promovierte und 1512 eine Professur für Bibelerklärung erhielt. Während dieser Zeit wurde ihm hier eine Zelle zugewiesen.

Nach dem Durchbruch der Reformation und der Auflösung des Klosters überließ Friedrich das Haus Martin Luther, der es mit seiner Familie bis zu seinem Tod bewohnte. Hier unterrichtete Luther seine Studenten, seine Frau Katharina von Bora bewirtete an ihrer großen Speisetafel nicht nur ihre sechs Kinder, sondern auch täglich eine Zahl von Gästen und Studenten. Heute ist in das Lutherhaus mit dem Luthermuseum, eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Wittenberg, zu besuchen.



Lutherstube

Hier in dieser Stube saß Martin Luther oft mit seinen Freunden Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen und Lucas Cranach d.Ä., um über Politik, Religion, Gott und die Welt zu diskutieren. Die Stube ist in ihrem mittelalterlichen Originalzustand zu sehen.

Augusteum

Augusteum
Augusteum

An das Wohnhaus Martin Luthers wurde dieser Erweiterungsbau der Wittenberger Universität "Leucorea" angeschlossen. Hierbefanden sich neben Lehrräumen und Studentenstuben auch die Bibliothek. Heute nutzt das evangelische Priesterseminar das Gebäude. Hier endet unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg. Ein Besuch des Museums Lutherhaus sollte sich unbedingt anschließen.

Hundertwasserschule

Hundertwasserschule ni Wittenberg
Hundertwasserschule in der Schillerstraße
Foto: Rolf Handke pixelio.de

Etwas außerhalb gelegen gingen die Schüler schon in der DDR auf das Luther-Melanchthon-Gymnasium in der Schillerstraße. Damals allerdings ein Bau nach Standardplattenbauschule Erfurt II. Nach der Wende aber lieferte der Künstler Friedensreich Hundertwasser die Entwürfe für eine umfassende Umgestaltung der Schule ganz nach seinem Stil.

Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Wittenberg und wandeln Sie auf den Spuren Martin Luthers. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Wittenberg erfahren Sie einiges über die Geschichte der Stadt, über Martin Luther, die Reformation und Friedrich den Weisen.

Die Altstadt von Aachen – eine Städtereise

Aachen – Karl, Kaiser und Könige

Die heißen Quellen in der Altstadt von Aachen und in der Umgebung kannten schon die Römer und sie genossen das heilsame Wasser in den Thermalbädern. Und weil auch Karl der Große die heißen Bäder liebte und Aachen so zentral im Frankenreich lag, machte er die Stadt zu seinem Hauptort mit einer Pfalz und einer prächtigen Kapelle. Die Pfalzkapelle, Zentrum des Domes, ist auch 1200 Jahre später noch die bedeutendste Sehenswürdigkeit in der Altstadt von Aachen – schon 1978 als erstes deutsches Bauwerk überhaupt in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. „Die Altstadt von Aachen – eine Städtereise“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Aachen

Ein Rundgang durch Aachens Altstadt

In früheren Zeiten umschloss eine unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa gebaute Stadtmauer die eigentliche Altstadt mit den bekannten Sehenswürdigkeiten in Aachen. Die Stadtmauer ist einem Straßenring gewichen und fast alle mittelalterlichen Gebäude wurden Opfer des Stadtbrandes von 1656. Trotzdem gibt es viel zu sehen, nicht zuletzt die Pfalzkapelle Karls des Großen und weitere Sehenswürdigkeiten in Aachen aus neuerer Zeit.
Unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Aachen beginnen wir am Dom. „Sehenswürdigkeiten in Aachen“ weiterlesen

Bach in Lübeck

Nicht ohne Buxtehudes Tochter

Bach in Lübeck - Johann Sebastian Bachs Statue in Leipzig
Hätte Johann Sebastian Bach in Lübeck Organist an der Marienkirche werden können, wenn er denn Buxtehudes Tochter geheiratet hätte.

Wäre Johann Sebastian Bach in Lübeck beinahe Organist an der Marienkirche geworden? Die Chance bestand, denn er bewunderte Dietrich Buxtehude, der damals in Lübeck tätig war und mit siebzig Jahren an seinen Ruhestand dachte. „Bach in Lübeck“ weiterlesen

Klaus Störtebeker

Kogge Wismar - so könnte Störtebeker gefahren sein
Solch eine Kogge, wie hier beim Koggentreffen in Lübeck, könnte auch Klaus Störtebeker gefahren haben.

Abenteurer, Pirat, Söldner, Krimineller oder ein Robin Hood zur See – die Meinungen gehen weit auseinander über eine der schillerndsten Gestalten des mittelalterlichen Nordens, Klaus Störtebeker: Kaperfahrer, Vitalienbruder, Likedeeler.

In Wismar soll er geboren sein, vielleicht aber auch in Rothenburg an der Wümme. Zumindest wurde im Jahre 1380 in Wismar ein Nikolaus Störtebeker derart verprügelt, dass er sich verschiedene Knochenbrüche zuzog. Die beiden Schläger wurden daraufhin der Stadt verwiesen. „Klaus Störtebeker“ weiterlesen

Wer war Uta von Naumburg

Uta von Naumburg im Naumburger Dom
Foto: Paul Marx / pixelio.de

Umberto Eco wäre gern mit ihr essen gegangen, mit Schneewittchens böser Stiefmutter. Er hätte gern einen Abend mit ihr verbracht und wäre von allen Figuren der Kunst am liebsten mit ihr essen gegangen, schreibt Umberto Eco, der Schriftsteller und Autor des Mittelalterthrillers „Im Namen der Rose“ in seiner „Geschichte der Schönheit“.

Und wirklich, der erste Gedanke beim Anblick der weltberühmten Uta von Naumburg, dieser herrlichen Figur im Naumburger Dom kann nur sein: „Was für eine schöne Frau“. „Wer war Uta von Naumburg“ weiterlesen

Lucas Cranach in Weimar

Während der Zeit der Reformation galten Sie als die bedeutendsten Maler in Thüringen, die das Geschehen auch im Bild festhielten. Lucas Cranach der Ältere (1472 – 1553) und sein Sohn Lucas Cranach der Jüngere (1515 – 1586) werden zum 500. Geburtstag des Jüngeren von der Klassik Stiftung Weimar im Schiller-Museum in Weimar mit der Ausstellung „Cranach in Weimar“ geehrt.

Leben und Werk beider Meister aus dieser Zeit des Umbruchs zur Neuzeit werden in vier miteinander verbundenen Themenkomplexen vorgestellt: „Lucas Cranach in Weimar“ weiterlesen