Sehenswürdigkeiten in Eichstätt

Ein Rundgang durch Eichstätts Altstadt

Eichstätt ist durch und durch vom Barock geprägt. Im 30-jährigen Krieg wurde das katholische Eichstätt von der schwedischen Armee eingenommen und zerstört. Nur wenige Häuser und Kirchen, unter anderem der Dom blieben erhalten.

Beim Wiederaufbau, der auch noch in einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs stattfand, wurde allgemein der damals zeitgemäße Barockstil bevorzugt und so bietet Eichstätt mit seinen Sehenswürdigkeiten ein sehr einheitliches Stadtbild.

Ein Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt beginnt meistens am Dom, in dessen Nähe sich auch die Touristeninformation befindet.

Dom

Sehenswürdigkeit Dom zu Eichstätt

Dom zu Eichstätt

Seit den Zeiten von Bonifatius und Willibald, also seit dem 8. Jhdt. befand sich hier eine Kirche. Später wurde sie erst romanisch, dann gotisch überbaut und mit einem Kreuzgang und Mortuarium erweitert.

Sehenswert besonders der Pappenheimer Altar (1489-97) und das Glasfenster von Hans Holbein d.Ä. im Mortuarium(um 1500)

In den Räumen über dem Kreuzgang befindet sich das Diözesan-Museum.

Domherrnhöfe

Domherrnhof

Domherrnhof in Eichstätt

Ehemaliger Domherrnhof. Die nicht erbberechtigten Sprosse bedeutender Adelsfamilien wurden gern in Eichstätt ins Kloster gegeben, wo sie eine gelehrte Ausbildung erhielten. Hier wohnten sie weder in Klausur noch lebten sie nach dem Armutsgelübde, sondern residierten in großzügigen Stadtpalästen, von denen in Eichstätt einige zu finden sind.

Fürstbischöfliche Residenz

Residenz

Fürstbischöfliche Residenz in Eichstätt

Dieser barocke Dreiflügelbau wurde als Residenz der Fürstbischöfe Eichstätts zwischen 1700 und 1727 von den Barockbaumeistern Jakob Engel und Gabriel de Gabrieli errichtet. Mit wachsendem Wohlstand wurde dann 1768 das repräsentative Treppenhaus und der Spiegelsaal im Rokokostil in das Gebäude integriert.

Spiegelsaal

Spiegelsaal

Prächtige Deckenmalereien und Stuckarbeiten

Im Spiegelsaal stechen heute besonders die Deckengemälde von Michael Franz und die Stuckdekorationen und Skulpturen von Johann Jakob Berg als Sehenswürdigkeiten hervor.

Residenzplatz

Frische Grube

Rundum Barock wie vor 300 Jahren - Residenzplatz

Ungefähr wie zu seiner Entstehung sieht er auch heute noch aus. Der Eichstätter Residenzplatz wird durch seine Unversehrtheit zu einer städtebaulichen Sehenswürdigkeit von europäischem Rang.

Gabriel de Gabrieli gestaltete die anliegende Bebauung, die Kavaliershöfe, das Generalvikariat und die Kanonikatshöfe von 1725 bis 1736.

Schutzengelkirche

Schutzengelkirche

ehem. Jesuitenkirche: Schutzengelkirche

Die ehemalige Jesuitenkirche aus dem Jahre 1620 besitzt eine reiche Innenausstattung mit Fresken von Johann M. Roßner und Gemälden von Johann E. Holzer.

Hofgarten und fürstbischöfliche Sommerresidenz.

Sommerresidenz und Hofgarten in Eichstätt

Sommerresidenz und Hofgarten

Foto: Werner Neunherz pixelio.de

Nur wenige Schritte außerhalb der Altstadt genossen die Fürstbischöfe den Aufenthalt in ihrem Lustschloss, ihrer Sommerresidenz von 1737 und im Hofgarten. Zuerst im französischen Stil angelegt wurde der Hofgarten ab 1817 zu einem Garten englischer Art umgestaltet.

Klosterkirche Notre Dame de Sacre Coeur

Notre Dame de Sacre Coeur

ehem. Klosterkirche Notre Dame de Sacre Coeur

Gabriel de Gabrieli gestaltete 1719 - 1721 diese Kirche mit einer geschwungenen Fassade. Hier befindet sich heute das Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt.

Marktplatz

Marktplatz in Eichstätt

Statue des Willibald auf dem Eichstätter Marktplatz

Parallel zu den Sehenswürdigkeiten der Eichstätter Fürstbischöfe führt der Rundgang auch ins bürgerliche Eichstätt mit Marktplatz, Rathaus und barocken Bürgerhäusern.

Mitten auf dem Marktplatz der Willibaldsbrunnen mit der von Hans Krumper ca. 1628 geschaffenen Figur des heiligen Willibald.

Rathaus

Rathaus von Eichstaett

Rathaus

Das Rathaus, ursprünglich ein mittelalterlicher Bau aus der Mitte des 15. Jhdts. wurde 1824 in barock-biedermeierlicher Form umgestaltet.

Pfarrkirche St. Walburg

St. Walburg

Kirche St. Walburg

Die heilige Walburga, Schwester Willibalds und eine der ersten Missionarinnen liegt seit dem 9. Jhdt. hier begraben. Früher ein Wallfahrtsort für viele Gläubige.

1035 wurde hier ein Benediktinerinnenkloster gegründet, das auch heute noch besteht.

Die Klosteranlage stammt aus dem 17. und 18. Jhdt. mit einem barocken Kirchenbau mit reicher Innenausstattung.

Außerhalb des Rundganges zu den Sehenswürdigkeiten Eichstätts liegt noch die

Willibaldsburg

Willbaldsburg in Eichstätt

Hoch über der Stadt: Willibaldsburg

Hoch über der Stadt erhebt sich die Willibaldsburg. von 1355 bis 1725 diente sie als Wohnsitz der Fürstbischöfe mit Bauten aus verschiedenen Jahrhunderten. Angeschlossen der Bastionsgarten unterhalb der Burganlagen.
Innerhalb der Burg befindet sich heute das Jura-Museum und das Museum für Ur- und Frühgeschichte.

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