Sehenswürdigkeiten in Bremen

Ein Rundgang durch Bremen

Kommen Sie mit auf einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Bremen. Auch in Bremen konzentriert sich die Altstadt auf einen überschaubaren Bereich, so dass zu Fuß alle Sehenswürdigkeiten in Bremen zu erreichen sind. Wir beginnen im Zentrum der Stadt auf dem Marktplatz. Hier stehen die prächtigsten Gebäude, die den Stolz und den Reichtum der hanseatischen Kaufleute repräsentieren. Danach geht es weiter zum Schnoor und in die Böttcherstraße, in denen die Altstadt gegenwärtig geblieben ist. Zu den Sehenswürdigkeiten in Bremen zählen aber auch die spannenden Museen und Galerien. „Sehenswürdigkeiten in Bremen“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Darmstadt

Ein Bericht von Yvonne Steplavage

Ein Rundgang durch Darmstadt

Darmstadt besitzt unzählige schöne Ecken und Sehenswürdigkeiten, von denen Ihnen im Folgenden die Wichtigsten vorgestellt werden. Unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Darmstadt startet an der im Osten der Stadt gelegenen Mathildenhöhe, einer der wohl bedeutendsten Bauwerke des Jugendstil. Danach bewegen wir uns westlich in Richtung Zentrum, in dem auf die Besucher viele weitere interessante Sehenswürdigkeiten warten.

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Sehenswürdigkeiten in Tangermünde

Ein Rundgang durch Tangermünde

Unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Tangermünde führt uns von einem Stadttor durch die Stadt zum gegenüberliegenden Tor und bis zur Burg. Zwischendurch lassen wir uns von der Böschungsmauer zur Tangermündung hin beeindruckenden. Die Sehenswürdigkeiten in Tangermünde liegen dicht beieinander, die Entfernungen sind gering. So sind es innerhalb der Stadtmauer vom Neustädter bis zum Hünerdorfer Tor in Längsausrichtung nur gut 600 Meter und die Burg schließt sich gleich an. „Sehenswürdigkeiten in Tangermünde“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Hann.-Münden

Ein Rundgang durch Hann. Münden

Hannoversch Münden oder Hann. Münden oder nur Münden – nennen Sie es wie Sie möchten. Wir bleiben bei dem nun offiziellen Hann. Münden. Zu den Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden zählen neben den vielen wunderbaren Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten das Welfenschloss, die beiden Kirchenbauten St. Blasius und St. Aegidien, das Rathaus und Teile der Stadtmauer.

Unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden beginnt im Zentrum am Rathaus.

Rathaus

Sehenswürdigkeiten in Hann. MündenRathaus in Hann. Münden
Rathaus in Hann. Münden

Ursprünglich in gotischem Stil erbaut, erfuhr das Mündener Rathaus zu Beginn des 17. Jhdts umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten. Mit der Nordfassade wurde einer der schönsten Bauten im Stil der sogenannten Nordfassade geschaffen. Aber auch die Südfassade zum Marktplatz hin wurde mit einbezogen.




Besonders auffallend auch die farbenprächtige Ausgestaltung des Eingangsportals. Darüber erklingt täglich um 12.00, 15.00 und um 17.00 Uhr das Glockenspiel zusammen mit einem Figurenumgang zum Spott auf den berühmten Dr. Eisenbart.

Kirchplatz

Kirchplatz Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden
Kirchplatz mit Bürgerhäusern – beeindruckendes Fachwerk

Südlich der St. Blasiuskirche zeigt der Kirchplatz prächtige Fachwerkbauten mit überkragenden Geschossen. Das Haus Nr. 4 von 1457 soll das älteste Fachwerkhaus Niedersachsens sein.

St. Blasius

St. Blasiuskirche in Hann. Münden
St. Blasiuskirche

Obwohl mit dem Bau der St. Blasius schon zum Ende des 12. Jhdts begonnen wurde, wurde sie endgültig erst 1584 fertiggestellt. Der gedrungene Turm mit welscher Haube stellt eines der Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Hannoversch Mündens dar.

Innen gehört das Taufbecken, von Nikolaus von Stetten 1392 gegossen, zu den Sehenswürdigkeiten ebenso wie die Darstellungen Erzherzogs Wilhelm II und die seines Sohnes Erich I. von 1554.

Lange Straße 79

Lange Straße in Hann. Münden
Lange Straße – Hier starb Dr. Eisenbart

Zu Zeiten des berühmten Wundarztes Dr. Eisenbart war das Haus in der Langen Straße 79 als Gasthaus „Zum wilden Mann“ bekannt. Und Dr. Eisenbart war oft hier.

Einst erhielt er von Wilhelm I, König von Preußen direkt das Privileg, als Wundarzt praktizieren zu dürfen. Einerseits als Arzt sehr erfolgreich und geschickt – sein Ruhm als Starstecher gegen den grauen Star und als Steinstecher im Kampf gegen Nieren- und Blasensteine machten ihn reich – wurde er auch oft als Kurpfuscher und Scharlatan verschrien. Das lag wohl auch in seinem Auftreten. Oft zog er mit großem Gefolge, Gauklern, Akrobaten und uniformierten Bediensteten von Ort zu Ort, von Jahrmarkt zu Jahrmarkt, um seine Dienste anzupreisen.




Schließlich gründete er aber auch eine pharmazeutische Manufaktur in Magdeburg.

Im November 1727 starb der Wanderarzt hier im Gasthaus. Sein Spottlied mit Figurenspiel ist täglich am Rathaus zu hören. Dort wird auch im Sommer jeden Samstag Sprechstunde von Dr. Eisenbart gehalten. Ein Theaterstück in Versform erzählt von den Behandlungen in der damaligen Barockzeit. Das zählt auch zu den Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden.

Hagelturm oder Fährenpfortenturm

agelturm in Hann. Münden
Hagelturm

Heute bestehen nur noch kleine Teile der ehemals starken Stadtmauer. Besonders auffällig aber die besonders hohen Türme der Stadtmauer, Hagelturm und Kronenturm. Der Hagelturm wurde schon 1383 erstmals erwähnt. Im Hagelturm oder auch Fährenpfortenturm genannt informiert das Museum der Arbeit über die Methoden der Hagelschrotherstellung. Der 1410 erbaute Hagelturm wurde im 19. Jhdt. erhöht und zur Bleischrotherstellung genutzt. Oben wurde eine Aussichtsplattform geschaffen.

Rotunde

Rotunde
Rotunde in Hann. Münden

Als Teil der einst mächtigen Stadtbefestigung und Teil des oberen Tores nach Süden wird die Rotunde als Gedenkstätte für die Gefallenen der Weltkriege und als Treffpunkt für einige der Stadtführungen genutzt.

St. Aegidien

St. Aegidien, Cafe in Hann. Münden
St. Aegidien, Café in alter Kirche

Als älteste Kirche Hannoversch Mündens wird die Kirche St. Aegidien erstmals 1379 erwähnt. Innerhalb der gotischen Kirche mit der barocken Turmhaube lädt heute das beliebte Café St. Aegidius ein.

Zwischen den Kirchenbänken und im Chor werden heute Tee- und Kaffeespezialitäten und Kuchen serviert. Dr. Eisenbart, dessen Grab an der Kirche liegt – der Grabstein ist zu besichtigen – hätte vielleicht sein Vergnügen an den Genüssen innerhalb der ehemaligen Kirche. Gönnen Sie sich gern eine Kaffee- und Kuchenpause auf unserem Rundgang zu den Sehenwürdigkeiten in Hann. Münden.

Welfenschloss

Welfenschloss
Residenz in Hann. Münden – Welfenschloss

Münden diente ab 1488 als Residenz des Herzogs Erich I von Calenberg-Göttingen. Direkt am Ufer der Werra ließ er das Welfenschloss als ursprünglich gotischen Bau errichten.

Nach einem Brand im Jahr 1561 wird es im Stil der Weserrenaissance wieder aufgebaut.

Von hier aus herrschte auch Herzogin Elisabeth nach dem Tod ihres 40 Jahre älteren Mannes Herzog Erich I. Als Vormund ihres noch minderjährigen Sohnes. Als Anhängerin und Bekannte Luthers führte sie in Hannoversch Münden die Reformation ein.

Im Rahmen einer Führung sind heute noch zwei Renaissancegemächer mit flächendeckenden Wandmalereien, wie sie selten in dieser geschlossenen Form erhalten sind, zu besichtigen.

Heute befindet sich im Welfenschloss das Amtsgericht und das Museum der Stadt.

Werrabrücke

Werrabrücke
Werrabrücke – Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden

Sie ist eine der ältesten noch erhaltenen Steinbrücken in Norddeutschland. In sechs Brückenbögen überspannt sie seit 1250 die Werra.



Bummeln Sie auf unserem Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden über die mittelalterliche Brücke. Wer sie heute überqueren möchte, braucht keinen Brückenzoll mehr zu bezahlen, wie er noch von den Mündener Zöllnern noch bis 1849 kassiert wurde.

Und wenn Sie jetzt unseren Rundgang noch etwas ausdehnen möchten, besuchen Sie doch noch den Weserstein ganz am Ende des Tanzwerders. Von rechts die Werra, von links die Fulda entsteht hier die Weser.

Weserstein

Weserstein Sehenswürdigkeiten in Hann. Münden
Weserstein

Wo Werra und Fulda sich küssen… , also genau am Zusammenfluss weist der Weserstein von 1899 auf dem Beginn der Weser hin. Wir erreichen ihn auf unserem Rundgang ganz am Ende des Tanzwerders.

Der Vierzeiler ist mit seiner Deutschtümelei stark als Kind des Wilhelminischen Zeitalters zu erkennen.

Wo Werra und Fulda sich küssen
Sie ihren Namen büssen müssen.
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.

Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Hann.-Münden und bewundern Sie die alte Fachwerkarchitektur. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Hann.-Münden und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Hann.-Münden erfahren Sie einiges über die Geschichte der Stadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda.

Sehenswürdigkeiten in Wittenberg

Ein Rundgang durch Wittenbergs Altstadt

Wittenberg – oder besser Lutherstadt Wittenberg – wird beherrscht vom Andenken an Martin Luther. Der Reformator lebte hier, lehrte hier, war Professor und Leiter der Universität. hier verfasste er seine berühmten Thesen von 1517 und veröffentlichte sie, in dem er sie unter anderem an die Schlosskirche schlug.
So sind die Sehenswürdigkeiten in wittenberg auf unserem Rundgang zum größten Teil Sehenswürdigkeiten, die sich auf ihn und seine berühmten Wittenberger Freunde Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen und Lucas Cranach d.Ä beziehen.

Aber Wittenberg diente in seiner Blütezeit auch als Residenz der sächsischen Kurfürsten. Friedrich der Weise ließ Schloss und Schlosskirche neu aufbauen. Zum 500sten Jahrestag der Reformation 2017 hatte die Stadt einiges unternommen, um die Lutherstadt und alle Sehenswürdigkeiten in Wittenberg in vollem Glanz erstrahlen zu lassen.

Beginnen wir den Rundgang zur den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg am Schloss. Wenn wir dann die Schlossstraße und die Collegienstraßeentlangwandern, erreichen wir am Ende das Lutherhaus.

Kurfürstliches Schloss

Kirchturm der Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg
Blick auf den Kirchturm der Schlosskirche

Es war einmal eines der prächtigsten Schlösser seiner Zeit – zur Zeit seiner Fertigstellung 1525. Aber mit der schwindenden Bedeutung der Stadt und nach zwei Bränden ist der einstige Glanz nur zu erahnen.

Schon im Mittelalter wurde die Burg Wittenberg erwähnt, 1340 dann durch ein Schloss ersetzt, das aber wiederum Kurfürst Friedrich der Weise 1489 abreißen ließ. An dieser Stelle ließ er ein prächtiges Schloss mit angeschlossener Schlosskirche bauen.

Doch schon im Schmalkaldischen Krieg wurden 1547 die Helme der beiden runden Schlosstürme zerstört, um hier Kanonen zu positionieren.

Nachdem die Residenz der Kurfürsten inzwischen nach Dresden verlegt wurde und das Schloss 1760 vollständig abbrannte, wurde es notdürftig wieder aufgebaut, doch diente es zeitweilig auch als Getreidespeicher. Während der Befreiungskriege wurde es 1814 abermals beschossen und erobert.

Unter preußischer Verwaltung ab 1815 nutzte man dann das Schloss als Kaserne, später unter anderem als Jugendherberge, Wohnungen und als Museum für Natur- und Völkerkunde.




Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2017 wurde das Wittenberger Schloss umfassend saniert und der 1760 zerstörte Südflügel neu aufgebaut. Jetzt gehört es wieder zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg. Eine Reformationsbibliothek findet hier ihren Platz, das evangelische Priesterseminar und ein Besucherzentrum mit Informationen zur Geschichte des Schlosses.

Schlosskirche

Thesentür in der Schlosskirche der Lutherstadt Wittenberg
Thesentür – an dieser Stelle soll Martin Luther seine Thesen an die Tür der Schlosskirche angeschlagen haben.
Foto: Gabi Schoenemann pixelio.de

An diese Kirche soll am 31. Oktober 1517 Martin Luther, damals Theologieprofessor in Wittenberg, seine berühmten 95 Thesen an die Tür geschlagen haben – die 95 Thesen gegen den Ablasshandel, die große Teile der damals bekannten Welt verändern sollten. Daher ist die Schlosskirche in Wittenberg auch Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und nicht nur für evangelische Christen eine bedeutende Sehenswürdigkeit.

Genau wie das Schloss wurde auch die Vorgängerkirche 1489 von Friedrich dem Weisen niedergerissen, um eine neue, prächtige Kirche errichten zu lassen. 1503 wurde sie geweiht. Schon bald zog sie viele Wallfahrer an, die zu der von Friedrich dem Weisen angelegten berühmten Reliquiensammlung pilgern wollten.

Gleichzeitig stellte der Fürst die Kirche auch der Universität zur Seite. So kam es, dass das hölzerne Hauptportal von Studenten wie Professoren als eine Art „Schwarzes Brett“ genutzt wurde. Sie hefteten hier ihre Nachrichten an, so dass sie jeder lesen konnte. Daher war es nur natürlich, dass auch der Professor Martin Luther hier seine Thesen anschlug. Ihre Wirkung entfalteten sie allerdings eher durch die gleichzeitig gedruckten Exemplare, die Luther im Land verteilen ließ.

Seit 1525 wird in der Schlosskirche auf lutherische Art gepredigt. 1546 wurde hier Martin Luther, 1560 Philipp Melanchthon begraben.




Die Originaltür ist dann 1760 genau wie große Teile innerhalb der Kirche verbrannt. Viel später stiftete der preußische König Friedrich Wilhelm IV eine bronzene Thesentür.

Haus des Lucas Cranach

Sehenswürdigkeiten in Wittenberg - Lucas Cranach Haus in Wittenberg
Haus Lucas Cranach

Kurfürst Friedrich der Weise holte auch Lucas Cranach d.Ä. nach Wittenberg. Ab 1505 schuf er hier seine berühmten Gemälde, die heute in den großen Museen der Welt zu finden sind. Auch Martin Luther, mit dem er eng befreundet war, portraitierte er mehrfach.

Das Cranach-Haus am Markt liegt auf unserem Rundgang rechts vom Markt. Hier betrieb der Künstler auch eine Druckerei, handelte mit Papier und Farben, aber auch mit Sandstein, Zucker und Gewürzen und betrieb nebenbei auch eine Apotheke.

Altes Rathaus

Wittenberger Altes Rathaus
Altes Rathaus

Zentrum Wittenberg bildete der große Marktplatz mit dem alten Rathaus, dem Marktbrunnen und der Statur Martin Luthers. Im Rathaus aus der Renaissancezeit werden den Besuchern heute wechselnde Kunstausstellungen zur christlichen Kunst geboten.

Stadtkirche St. Marien

Die Stadtkirche St. Marien in Lutherstadt Wittenberg
Stadtkirche St. Marien vom Markt aus

1521 – die erste evangelische Messe überhaupt wird in dieser Kirche gehalten. Hier predigten Martin Luther und Johannes Bugenhagen, der hier Stadtpfarrer war. Zum ersten Mal wurde hier auch die Messe in deutscher Sprache gefeiert. Seit 1996 gehört die Sehenswürdigkeit zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Um 1280 wurde der heutige Altarraum errichtet, 1439 entstand die dreischiffige Halle. 1522 während des Bildersturms wurde die gesamte Inneneinrichtung demoliert, worauf Martin Luther von der Wartburg nach Wittenberg zurückeilte.
Die achteckigen Hauben erhielt die Kirche 1566, nachdem die Türme vorher als Plattformen für Kanonen dienten.
Die Inneneinrichtung entstammt dem Jahr 1811 in neugotischem Stil. Innen sind auch Werke von beiden Lucas Cranach, dem Älteren und dem Jüngeren zu sehen, so der von beiden geschaffene „Reformations-Altar“

Bugenhagenhaus

Gleich neben der Stadtkirche steht das älteste evangelische Pfarrhaus der Welt. Hier lebte Johannes Bugenhagen genau wie alle späteren Stadtpfarrer bis 1997. heute dient das Haus als Gemeinde- und Begegnungszentrum.

Melanchthonhaus

Melanchthonhaus in Wittenberg
Melanchthons Haus in Wittenberg

Zu seiner Zeit war Philipp Melanchthon einer der führenden Denker in der akademischen Welt. Begeistert von Luthers Thesen nahm er 1518 gern eine Professur in Wittenberg an. Kurze Zeit später, nach seiner Hochzeit, bezog er ein bescheidenes Haus in Universtätsnähe. Das heutige dreigeschossige Bürgerhaus wurde aber erst 1536 für ihn und seine Familie auf Kosten des Kurfürsten erbaut, als Melanchthon schon drohte, aus Wittenberg wegzuziehen. Heute befindet sich ein Museum zu Leben und Wirken Melanchthons.

Lutherhaus

Lutherhaus in Wittenberg, Sehenswürdigkeiten in Wittenberg
Lutherhaus in Wittenberg

Als Friedrich der Weise in Wittenberg die Universität in Leben rief, trafen 153 die ersten Augustinermönche zum Ordensstudium in der Stadt ein. Zum Wohnen und Lernen erhielten sie ein Grundstück am Elstertor und sie begannen dort ein Kloster zu bauen.

Martin Luther wurde nach seiner Priesterweihe in Erfurt als Lehrer nach Wittenberg geschickt, wo er promovierte und 1512 eine Professur für Bibelerklärung erhielt. Während dieser Zeit wurde ihm hier eine Zelle zugewiesen.

Nach dem Durchbruch der Reformation und der Auflösung des Klosters überließ Friedrich das Haus Martin Luther, der es mit seiner Familie bis zu seinem Tod bewohnte. Hier unterrichtete Luther seine Studenten, seine Frau Katharina von Bora bewirtete an ihrer großen Speisetafel nicht nur ihre sechs Kinder, sondern auch täglich eine Zahl von Gästen und Studenten. Heute ist in das Lutherhaus mit dem Luthermuseum, eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Wittenberg, zu besuchen.



Lutherstube

Hier in dieser Stube saß Martin Luther oft mit seinen Freunden Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen und Lucas Cranach d.Ä., um über Politik, Religion, Gott und die Welt zu diskutieren. Die Stube ist in ihrem mittelalterlichen Originalzustand zu sehen.

Augusteum

Augusteum
Augusteum

An das Wohnhaus Martin Luthers wurde dieser Erweiterungsbau der Wittenberger Universität "Leucorea" angeschlossen. Hierbefanden sich neben Lehrräumen und Studentenstuben auch die Bibliothek. Heute nutzt das evangelische Priesterseminar das Gebäude. Hier endet unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg. Ein Besuch des Museums Lutherhaus sollte sich unbedingt anschließen.

Hundertwasserschule

Hundertwasserschule ni Wittenberg
Hundertwasserschule in der Schillerstraße
Foto: Rolf Handke pixelio.de

Etwas außerhalb gelegen gingen die Schüler schon in der DDR auf das Luther-Melanchthon-Gymnasium in der Schillerstraße. Damals allerdings ein Bau nach Standardplattenbauschule Erfurt II. Nach der Wende aber lieferte der Künstler Friedensreich Hundertwasser die Entwürfe für eine umfassende Umgestaltung der Schule ganz nach seinem Stil.

Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Wittenberg und wandeln Sie auf den Spuren Martin Luthers. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wittenberg und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Wittenberg erfahren Sie einiges über die Geschichte der Stadt, über Martin Luther, die Reformation und Friedrich den Weisen.

Sehenswürdigkeiten in Aachen

 

Ein Rundgang durch Aachens Altstadt

In früheren Zeiten umschloss eine unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa gebaute Stadtmauer die eigentliche Altstadt mit den bekannten Sehenswürdigkeiten in Aachen. Die Stadtmauer ist einem Straßenring gewichen und fast alle mittelalterlichen Gebäude wurden Opfer des Stadtbrandes von 1656. Trotzdem gibt es viel zu sehen, nicht zuletzt die Pfalzkapelle Karls des Großen und weitere Sehenswürdigkeiten in Aachen aus neuerer Zeit.
Unser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Aachen beginnen wir am Dom. „Sehenswürdigkeiten in Aachen“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Wismar


Ein Rundgang durch Wismars Altstadt

Das Fischbrötchen direkt vom Kutter und die Stadt im Rücken – Wismar macht’s möglich. Dort, wo wir unseren Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Wismar beginnen, reicht die Ostsee bis an die Altstadt von Wismar heran.

Fischer mit ihren Kuttern landen ihren Fang an, verkaufen direkt an ihre Kunden und Passanten, die Restaurants am Hafen warten auf die Sommerurlauber aus Wismar und den umliegenden Badeorten.

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Sehenswürdigkeiten in Weimar

Ein Rundgang durch Weimars Altstadt

Kommen Sie mit auf einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Weimar, zu den klassizistischen Höhepunkten und dahin, wo Goethe, Schiller, Franz Liszt und Johann Sebastian Bach, wo Lucas Cranach und Anna Amalia gelebt und gearbeitet haben.

Carl August in Weimar
Herzog Carl August, der älteste Sohn Anna Amalias, holte Goethe nach Weimar.
Foto: Mathias Brenning / Pixelio.de

Unseren Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Weimar beginnen wir am Weimarer Atrium, heute ein Einkaufszentrum. Das Weimarer Atrium entstand in einem ehemaligen Gebäude des Gauforums, einem Großprojekt aus der NS-Zeit.
Hier in der Nähe des Bahnhofs befindet sich auch das Parkhaus am Weimarplatz und eine Touristinformation.

Entlang der Friedensstraße biegen wir ab in die Friedensgasse, vorbei an der

Jakobskirche

Die Jakobskirche in Weimar innerhalb des Friedhofes entstand 1713 als Garnisonskirche. Später wurde sie auch als Hofkirche genutzt, zur Napoleonischen Zeit als Lazarett.

Zu den eigentlichen Sehenswürdigkeiten zählt aber eher der Jakobsfriedhof. Er wurde schon 1840 geschlossen, aber es sind noch einige Gräber bekannter Persönlichkeiten Weimars erhalten, wie zum Beispiel das Grab Lucas Cranach d.Ä. oder das von Christiane Vulpius, Goethes langjährige Geliebte, die er 1806 heiratete.

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Sehenswürdigkeiten in Lüneburg

Ein Rundgang durch Lüneburgs Altstadt

Die Sehenswürdigkeiten in Lüneburg stammen größtenteils aus der mittelalterlichen Blütezeit, als Lüneburg, reich geworden durch den Handel mit Salz, Mitglied der Hanse wurde und die Sülfprälaten, die Salzproduzenten, ihre Macht und ihren Einfluss auch nach außen hin zeigen wollten. „Sehenswürdigkeiten in Lüneburg“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Ein Rundgang durch Dresdens Altstadt

Zwinger, Semperoper, Residenzschloss, Frauenkirche – die barocken Prachtbauten bilden das Herzstück der Sehenswürdigkeiten in Dresden. Doch nicht weniger beeindruckend ist die Aufbauleistung nach 1945. Nach dem Bombenangriff im Februar 1945 stand keines der Gebäude mehr, einige nur noch als ausgebrannte Ruinen. Doch davon ist heute nichts mehr zu merken.

Wir beginnen unseren Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Dresden bei den bedeutenden Bauwerken rund um den Theaterplatz. „Sehenswürdigkeiten in Dresden“ weiterlesen