Die Altstadt von Eichstätt – eine Städtereise

Eichstätt – Perle des Barock im Altmühltal

Mitten in der Idylle des beschaulichen Altmühltals liegt Eichstätt. Die heute mit etwa 13.000 Einwohnern eher gemütliche Kreisstadt hat das große Glück, eine fast durchgängige barocke Bebauung in der Altstadt von Eichstätt erhalten zu haben.

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Sehenswürdigkeiten in Eichstätt

Ein Rundgang durch Eichstätt

Eichstätts Altstadt und auch die Sehenswürdigkeiten in Eichstätt sind durch und durch vom Barock geprägt. Nur wenige Häuser und Kirchen, unter anderem der Dom, blieben erhalten, als das katholische Eichstätt im 30-jährigen Krieg von der schwedischen Armee eingenommen und zerstört wurde.
Beim Wiederaufbau, der auch noch in einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs stattfand, wurde allgemein der damals zeitgemäße Barockstil bevorzugt und so bietet die Kleinstadt im Altmühltal mit den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt ein sehr schönes einheitliches Stadtbild.

Ein Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt beginnt meistens am Dom, in dessen Nähe sich auch die Touristeninformation befindet.

Dom

Sehenswürdigkeit Dom zu Eichstätt
Dom zu Eichstätt

Seit den Zeiten von Bonifatius und Willibald, also seit dem 8. Jhdt. befand sich hier eine Kirche. Später wurde sie erst romanisch, dann gotisch überbaut und mit einem Kreuzgang und Mortuarium erweitert.
Sehenswert besonders der Pappenheimer Altar (1489-97) und das Glasfenster von Hans Holbein d.Ä. im Mortuarium(um 1500)

In den Räumen über dem Kreuzgang befindet sich das Diözesan-Museum.




Domherrnhöfe

Domherrnhof
Domherrnhof in Eichstätt
Auf unserem Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt kommen wir an einigen Domherrnhöfen vorbei. Die nicht erbberechtigten Sprosse bedeutender Adelsfamilien wurden gern in Eichstätt ins Kloster gegeben, wo sie eine gelehrte Ausbildung erhielten. Aber natürlich wohnten sie weder in Klausur noch lebten sie nach dem Armutsgelübde, sondern residierten in großzügigen Stadtpalästen mit vielen Räumen und Dienstpersonal.

Fürstbischöfliche Residenz

Residenz
Fürstbischöfliche Residenz in Eichstätt

Dieser barocke Dreiflügelbau wurde als Residenz der Fürstbischöfe Eichstätts zwischen 1700 und 1727 von den Barockbaumeistern Jakob Engel und Gabriel de Gabrieli errichtet. Mit wachsendem Wohlstand wurde dann 1768 das repräsentative Treppenhaus und der Spiegelsaal im Rokokostil in das Gebäude integriert.

Spiegelsaal

Sehenswürdigkeiten in Eichstätt - Spiegelsaal
Prächtige Deckenmalereien und Stuckarbeiten

Im Spiegelsaal der Fürstbischöflichen Residenz stechen heute besonders die Deckengemälde von Michael Franz und die Stuckdekorationen und Skulpturen von Johann Jakob Berg hervor. Während der Führungen werden einige interessante Informationen über diese Sehenswürdigkeiten in Eichstätt gegeben.

Residenzplatz

Rundum Barock wie vor 300 Jahren - Residenzplatz
Rundum Barock wie vor 300 Jahren – Residenzplatz

Ungefähr wie zu seiner Entstehung sieht er auch heute noch aus. Der Eichstätter Residenzplatz wird durch seine Unversehrtheit zu einer städtebaulichen Sehenswürdigkeit von europäischem Rang.
Gabriel de Gabrieli gestaltete die anliegende Bebauung, die Kavaliershöfe, das Generalvikariat und die Kanonikatshöfe von 1725 bis 1736.




Schutzengelkirche

Sehenswürdigkeiten in Eichstätt - Schutzengelkirche
ehem. Jesuitenkirche: Schutzengelkirche

Die ehemalige Jesuitenkirche aus dem Jahre 1620 besitzt eine reiche Innenausstattung mit Fresken von Johann M. Roßner und Gemälden von Johann E. Holzer.

Hofgarten und fürstbischöfliche Sommerresidenz.

Sommerresidenz und Hofgarten in Eichstätt
Sommerresidenz und Hofgarten
Foto: Werner Neunherz pixelio.de

Nur wenige Schritte außerhalb der Altstadt genossen die Fürstbischöfe den Aufenthalt in ihrem Lustschloss, ihrer Sommerresidenz von 1737 und im Hofgarten. Zuerst im französischen Stil angelegt wurde der Hofgarten ab 1817 zu einem Garten englischer Art umgestaltet.

Klosterkirche Notre Dame de Sacre Coeur

Notre Dame de Sacre Coeur
ehem. Klosterkirche Notre Dame de Sacre Coeur

Gabriel de Gabrieli gestaltete 1719 – 1721 diese Kirche mit einer geschwungenen Fassade. Hier befindet sich heute das Informationszentrum Naturpark Altmühltal in Eichstätt.

Marktplatz

Marktplatz in Eichstätt
Statue des Willibald auf dem Eichstätter Marktplatz

Parallel zu den fürstbischöflichen Sehenswürdigkeiten in Eichstätt führt der Rundgang auch ins bürgerliche Eichstätt mit Marktplatz, Rathaus und barocken Bürgerhäusern.



Mitten auf dem Marktplatz der Willibaldsbrunnen mit der von Hans Krumper ca. 1628 geschaffenen Figur des heiligen Willibald.

Rathaus

Rathaus von Eichstaett
Rathaus

Das Rathaus, ursprünglich ein mittelalterlicher Bau aus der Mitte des 15. Jhdts. wurde 1824 in barock-biedermeierlicher Form umgestaltet.

Pfarrkirche St. Walburg

St. Walburg
Kirche St. Walburg

Die heilige Walburga, Schwester Willibalds und eine der ersten Missionarinnen liegt seit dem 9. Jhdt. hier begraben. Früher ein Wallfahrtsort für viele Gläubige.
1035 wurde hier ein Benediktinerinnenkloster gegründet, das auch heute noch besteht. Die Klosteranlage stammt aus dem 17. und 18. Jhdt. mit einem barocken Kirchenbau mit reicher Innenausstattung.

Außerhalb des Rundganges zu den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt liegt noch die

Willibaldsburg

Willbaldsburg - auffällige Sehenswürdigkeiten in Eichstätt
Hoch über der Stadt: Willibaldsburg

Hoch über der Stadt erhebt sich die Willibaldsburg. von 1355 bis 1725 diente sie als Wohnsitz der Fürstbischöfe mit Bauten aus verschiedenen Jahrhunderten. Angeschlossen der Bastionsgarten unterhalb der Burganlagen.
Innerhalb der Burg befindet sich heute das Jura-Museum und das Museum für Ur- und Frühgeschichte.

Bummeln Sie während Ihrer Städtereise durch die Altstadt von Eichstätt und bewundern Sie die prächtige Barockarchitektur. Unternehmen Sie einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Eichstätt und besuchen Sie die Museen und Ausstellungen. In der Geschichte von Eichstätt erfahren Sie einiges über die Geschichte der barocken Stadt im Altmühltal.

Die Altstadt von Dresden- eine Städtereise

August der Starke in Elbflorenz

Sie war eine der strahlendsten Residenzstädte der Barockzeit in ganz Europa, die Altstadt von Dresden. Und nicht von ungefähr wird Dresden auch als Elbflorenz bezeichnet.

Hofkirche und Semperoper in der Altstadt von Dresden
Hofkirche im Vordergrund, dahinter die Semperoper

Die meisten barocken Sehenswürdigkeiten verdankt Dresden dem Kurfürsten August dem Starken, der neben den prächtigen Bauten auch weltberühmte Sammlungen wertvoller Kunstwerke, Porzellan, Münzen und vielem anderen mehr zusammentrug.

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Sehenswürdigkeiten in Dresden

Ein Rundgang durch Dresdens Altstadt

Zwinger, Semperoper, Residenzschloss, Frauenkirche – die barocken Prachtbauten bilden das Herzstück der Sehenswürdigkeiten in Dresden. Doch nicht weniger beeindruckend ist die Aufbauleistung nach 1945. Nach dem Bombenangriff im Februar 1945 stand keines der Gebäude mehr, einige nur noch als ausgebrannte Ruinen. Doch davon ist heute nichts mehr zu merken.

Wir beginnen unseren Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Dresden bei den bedeutenden Bauwerken rund um den Theaterplatz. „Sehenswürdigkeiten in Dresden“ weiterlesen

Geschichte von Dresden

August und der Barock

Dresden ist Sachsen, man spricht sächsisch. Aber die Geschichte von Dresden als Hauptstadt des Bundeslandes Freistaat Sachsen und Dresden, als Residenz der Herzöge, Kurfürsten und Könige von Sachsen wird erst mit der Herrschaft der Wettiner Fürsten mit Sachsen in Verbindung gebracht. Die sächsischen Stämme der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters siedelten viel weiter elbabwärts an der Elbmündung im heutigen Niedersachsen und in Holstein. In Britannien gründeten sie das Land der Angelsachsen, also England.

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Die Altstadt von Augsburg – eine Städtereise

Augsburg – Fugger und Welser

„Augusta Vindelicum“ nannten die römischen Feldherrn Drusus und Tiberius eines der Militärlager nach ihrem Kaiser Augustus. Aus diesem Lager in den eroberten Gebieten nördlich der Alpen entwickelte sich schnell die Hauptstadt der Provinz Raetien. Leider erinnern heute in der Altstadt von Augsburg keine Überreste der antiken Kultur mehr an die Anfänge Augsburgs. „Die Altstadt von Augsburg – eine Städtereise“ weiterlesen

Sehenswürdigkeiten in Augsburg

Ein Rundgang durch Augsburgs Altstadt

In Augsburg wurde Religionsgeschichte geschrieben. Katholizismus und Reformation trafen hier aufeinander, hier wurden bedeutende, richtungsweisende Verhandlungen geführt und Beschlüsse gefasst. Und ganz besonders trifft das auf das Kloster St. Anna zu, wo dieser Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten in Augsburg beginnt. „Sehenswürdigkeiten in Augsburg“ weiterlesen

Museen in Augsburg

Entdeckungen – Ein Gang durch die Museen

2000 Jahre Geschichte, Kunst und Kultur, Römisches Reich und Religionsfrieden, Augsburg hat viel erlebt. Und das wird auch gezeigt in den spannenden Museen in Augsburg. Entdecken Sie die unterschiedlichsten Facetten dieser Stadt bei Ihrer Reise nach Augsburg. Hier ein Überblick. „Museen in Augsburg“ weiterlesen

Geschichte von Augsburg

Raetien, Rom und Religionsfrieden

Als Rom, die antike Weltmacht, sich immer weiter ausbreitete und auch in Germanien Fuß fasste, ließen die Feldherrn Drusus und Tiberis nördlich der Alpen ein Militärlager errichten, das sie nach ihrem Kaiser „Augusta Vindelicum“ nannten. Hier beginnt die Geschichte von Augsburg. „Geschichte von Augsburg“ weiterlesen

Die Altstadt von Bamberg – eine Städtereise

Bamberg – der Nabel der Welt

Die Stadt im Mittelpunkt des Reiches wurde auf sieben Hügeln erbaut, aber Rom ist es nicht. Ihr König bestimmte sie einst zum Nabel der Welt und viele Einwohner halten sie heute noch dafür. Sie lieben die Altstadt von Bamberg wegen ihrer Schönheit, wegen ihres Biers und einfach, weil es sich hier so gut leben lässt.

Kaiserdom in der Altstadt von Bamberg
Über allem thront der Kaiserdom in der Bergstadt

Bambergs mittelalterliche Altstadt erlebte am Anfang des 18. Jhdts. umfangreiche Schönheitskorrekturen, indem sie in der Barockzeit noch einmal gründlich der damaligen Mode angepasst wurde. Da die Altstadt den Weltkrieg unbeschadet überstand, bildet sie heute ein wunderbares einheitliches Ensemble und wird seit 1993 bei der UNESCO als Weltkulturerbe geführt. „Die Altstadt von Bamberg – eine Städtereise“ weiterlesen